Das gut besuchte World Food & Film Festival feiert die Vielfalt von Gouda
„Gerade in Zeiten der Polarisierung ist es wichtig, Orte zu schaffen, an denen sich Menschen wirklich begegnen. Nicht, um sich gegenüberzustehen, sondern um gemeinsam zu essen, Musik zu hören, Geschichten auszutauschen und neugierig aufeinander zu sein“,sagt Marcel Kamphuis, Programmgestalter und Marketingexperte des Goudse Schouwburg.
Mit musikalischen Darbietungen, Gerichten verschiedener lokaler Köche aus der Nachbarschaft und sozialen Organisationen, die sich für Inklusion, Menschenrechte und eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen, entwickelte sich das Festival zu einem bunten Treffpunkt für die Stadt. Unter anderem waren die Stiftung „Stichting Vluchteling“, die Stiftung „Stichting Comité 30. Juni / 1. Juli Gouda“, die Stiftung „Stichting Groene Tulp“ und Amnesty International vertreten.
Das Festival wird 2027 erneut auf dem GOUDasfalt und in den verschiedenen Stadtteilzentren stattfinden . Für das Goudse Schouwburg endet das Engagement für kulturelle Vielfalt nicht mit dem Festival. Auch in den kommenden Monaten stehen Vorstellungen und Aktivitäten auf dem Programm, bei denen verschiedene Kulturen, Geschichten und Perspektiven im Mittelpunkt stehen.
Am Montag, dem 7. Dezember, steht „Café Habibi “ auf dem Spielplan des Theaters, mit Musikern, die in Asylbewerberheimen leben oder gelebt haben. Am Freitag, dem 26. Februar, folgt „Indian Queens from Abya Yala“, eine Geschichte über eine unmögliche Begegnung zwischen den Inkas aus Peru und den Azteken aus Mexiko. Am Sonntag, dem 21. Mai, steht Gershwin Bonevacia auf der Bühne mit einem Stück, in dessen Mittelpunkt ein junger Mann steht, der siebzehn Mal die Überfahrt nach Curaçao wagt.